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Gostenhof

Gostenhof - entwickelte sich den letzten 20 Jahren vom „Glasscherbenviertel“ zum multikulturellen Stadtteil mit einem lebendigen Kneipen- und Kulturleben. Durch die größtenteils junge Bevölkerungsstruktur sind viele Kinder- und Jugendeinrichtungen entstanden. 

Oft wird Gostenhof wegen der gemeinsamen Problematik,  des bunten Miteinanders und der Sozio-Kulturszene gerne zusammen mit dem Berliner Stadtteil Kreuzberg genannt. 

 

Geschichte und Statistik

Statistisch gehören zu Gostenhof noch Himpfelshof und Bärenschanze. Auf 

ca. 2,5 q/km wohnen knapp 22.000 EinwohnerInnen (Stand 2005) und ist somit sehr dicht besiedelt.

Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde Gostenhof 1311. Im Jahr 1806 kam Gostenhof zu Bayern und wurde 1825 zu Nürnberg eingemeindet. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Stadtteil zu einem aufstrebenden Handels- und Gewerbeviertel, da sich hier viele „Hopfenjuden“ niedergelassen hatten.

Gostenhof  blieb im 2. Weltkrieg weitgehend unzerstört. Aufgrund des großen Altbaubestands, niedriger Mieten und fehlender Grünflächen zogen nach dem Krieg immer mehr sozial schwächere Familien und MigrantInnen ins Viertel. Die Bevölkerung setzt aus mindestens 40 Nationen zusammen  und damit liegt der Ausländeranteil bei nahezu 42 %.

Günter Stössel widmete in einer Coverversion von A house of the rising sun Gostenhof ein eigenes Lied „Dou schdäihd a Haus in Gost'nhuf“.

 

Stadtentwicklung und Verkehr

In den 90er Jahren wurde Gostenhof stadtteilsaniert und zum Teil verkehrsberuhigt. Tatsächlich aber belastet der zunehmende Autoverkehr das Viertel immer noch. Allein die starkbefahrenen Verkehrsadern Rothenburger Str, Fürther Str und der Frankenschnellweg stellen eine massive Belastung für die BürgerInnen dar.

Das vor einigen Jahren geschlossene Volksbad steht als Jugenstiljuwel leider mangels Investoren leer. Seit 2011 bemüht sich der Förderverein Volksbad e.V. um eine Wiedereröffnung als Kulturstätte oder Schwimmbetrieb.

Mit dem Umbau der Reithalle zogen wohlhabende Familien ins Quartier, was von „Alteingesessenen“ krtitisch beäugt wird. Man befürchtet eine „Yuppiesierung“

In Gostenhof sind in den beiden Stadtteilarbeitskreisen (STARK) Gostenhof-Ost und West die Sozialeinrichtungen, Initiativen, Vereine und engagierte BürgerInnen vernetzt. Das Nachbarschaftshaus gilt als Stadtteilzentrum und der Bürgerverein stellt die Verbindung zwischen BürgerInnen und Politik dar. 

Seit 2008 betreut eine Stadtteilkoordinatorin Gostenhof.

 

 

Politik

Gostenhof zählt für den Kreisverband Nürnberg schon seit seiner Gründung zu den grünen Hochburgen. Bei der Landtagswahl 2008 kandiderte mit Markus Ganserer ein Gostenhofer für den Landtag und verpasste nur knapp das Mandat.

Bei der Europawahl 2009 und 2014 waren die Nürnberger Grünen streckenweise stärkste Partei, vor SPD, CSU und Linke.

Im Jahr 2013 errang Markus Ganserer das Mandat für den Landtag und ist als Tessa Ganserer 2018 wiedergewählte Landtagsabgeordnete.

 

 

Kultur und Freizeit

Zahlreiche Kneipen zeigen die kulinarische Vielfalt Gostenhofs neben den zahlreichen Döner-Angeboten. 

Der Musik-Clubs, Theater und Kinos stellen das kulturelle Angebot.

In den letzen Jahren Jahren entstand eine feine Shopping-Szene. Zudem befinden sich in Gostenhof eine Brauerei und eine Kaffeerösterei

Seit Oktober 2009 erscheint halbjährlich ein Gostenhof-Guide, der einen wunderbaren Überblick über Gewerbe, Kunst, Kultur und Kleingewerbe bietet.

Jedes Jahr findet rund um die Dreieinigkeitskirche das Stadtteilfest und die Kirchweih statt. 

Alle zwei Jahre organisieren Sozialeinrichtungen im Osten Gostenhofs das Straßenfest in der Gostenhofer Haupstr.

 

(Quelle: Wikipedia)

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